Im Ballsaal meiner Träume.

In meinen Gedanken ein Ballsaal.

So groß, wie in den Schlössern der Adligen, weit weit vor unserer Zeit.

Licht durchflutet unsere Tanzfläche.

Große Fenster, der Stuck an der Decke – wie stilvoll alles ist.

Mein Kleid; untypisch für mich, für das was man über mich sagt –  doch ich fühle mich anmutig.

Ich fühle mich geliebt.

Dein Anzug, fein, dunkel tief dunkelblau, nicht  schwarz  – aber fast.

Deine Schuhe glänzend und elegant.

Stark. Du bist stark und mächtig. Ich habe keine Angst.

 

Am einen Ende des Saals stehe ich. Am anderen Ende Du.

Leer ist das ganze Gebäude, doch die Musik die mich verleitet zum Träumen hören alle, alle auf dem Hof.

Aber niemand kann sich vorstellen in welchen Welten wir in diesem Moment leben, welche Welten wir entdecken.

Dein Lächeln – zaubert auch mir ein Lächeln auf die Lippen.

Ein Schritt nach dem anderen.

Du streckst mir die Hand aus – ich lege meine in Deine.

Die Häupter sind erhoben. Ein Schritt zurück ein Schritt zur Seite..

Ich fliege, ich fliege durch den Saal – ich schwebe.

Dein Duft. Oh dieser Duft…

Ich spüre die Füße nicht mehr auf dem Boden, bin weit weit abgehoben.

Die Augen sind geschlossen. Ich sehe so deutlich, ich empfinde so stark wie nie zuvor.

Nichts ist mehr gleich, nichts mehr fühlt sich schwer und schmerzvoll an.

Nicht in Deiner  Nähe. Im Tanz.

Mit Dir ist es nicht mehr so, als würde ich nicht mehr sein wollen.

Mit Dir bin ich. Mit Dir will ich auch sein. Mit Dir.

In diesem Saal, im Saal meiner Träume, welches größer ist, als alle anderen Säle vor unserer Zeit,  sind Geheimnisse die auf Ewig dort bleiben werden.

Denn in diesem Saal war ich die, die ich bin. Die ich sein will.

In diesem Saal habe ich gelebt. Empfunden. Ich habe geatmet, frei, ohne Schmerz.

In diesem Saal, ja in diesem Saal meiner Träume bin ich glücklich.

Lass uns in diesem Saal treffen, auf Ewig tanzen, schweben, leben.

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