Absichten, Weltverbesserer, Maktub und Neid.

26.11.2013 (4)

“Die Taten sind gemäß den Absichten.”, sagte unser geliebter Prophet saw. mal. (beim Bukhari und Muslim überliefert)
Was nutzt es einem, wenn man alles Gute welches man tut, nur macht um einen Namen zu bekommen und einen Status zu erreichen.
Sind die Taten, die man macht um gesehen zu werden den hoch an Wert vor dem Herrn, für Den man doch alles machen sollte?!
Oh Herr, schütze uns vor falschen und verlogenen Absichten.
Und schütze uns vor Menschen, die diese falschen Absichten haben.
Hilf uns, unser Herz und unsere Seele vor unserem Nafs zu schützen!
Oh Gott, schütze mich vor der Trauer die mein Inneres ein nimmt, wenn ich falsche Absichten an einst geliebten Menschen sehe.

03.11.2013 (3)

Verbessere Dich!
In dieser Nasiha möchte ich auf ein Zitat des islamischen Mystiker Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (1207 – 1273) eingehen.
Dieser sagte voll Weisheit:
“Gesten war ich klug, so dass ich die Welt verändern wollte, heute bin ich weise, so dass ich mich selbst verändern möchte.”
Wir alle haben einen bestimmten Tatendrang. Nicht zuletzt wird es durch die ganzen negativen und traurigen Nachrichten aus aller Welt ausgelöst. Überall sehen wir zu Unrecht geführten Kriege, Kinder und unschuldige Menschen die leiden, und Menschen aus der dritten Welt, die an Hunger und Durst sterben.
Die Absicht und der Wunsch etwas zu verändern ist daher berechtigt und nachvollziehbar. Doch haben wir die Macht dazu? Und sollten wir los laufen, in die große weite Welt und versuchen sie zu “retten”? – Nein!
Alles fängt bei einem selbst an! Man muss erst an sich selbst arbeiten und sich verbessern und verändern. Man sollte offen sein, um seine Fehler zu entdecken und sie anzugehen. Es ist normal und menschlich Fehler zu haben.
So sollten wir uns darauf konzentrieren uns zu verbessern und uns zu verändern.
Jede Seele wird für sich sprechen. Und man hat es in der Hand sich selbst zu ändern, aber nicht in der Hand, die ganze Welt zu ändern.
Man wird zur Rechenschaft für sich gezogen, und nicht für etwas, dass man sowieso nicht ändern könnte. Dieses würde der Gerechtigkeit des Herrn widersprechen.

So sollten wir versuchen, alle etwas weise zu handeln und zu leben, so dass wir uns verbessern und für uns selbst einen Nutzen zu haben.

Denn nur jemand, der für sich selbst einen Nutzen hat, kann auch der Gesellschaft einen Nutzen bringen.
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29.10.2013 (2)
Auf Allah vertrauen – Maktub!
Suche immer Hilfe bei Allah, denn Er ist Derjenige, der Vollkommene, Welcher dir dein Schicksal schrieb. Und bewahre Ihn und deine Liebe zu Ihm nicht nur an Tagen, an denen es dir schlecht oder gut geht, sondern immer, in jeder Lebenssituation.
Vergiss nie, dass alles was geschieht etwas Gutes an sich hat. Und vergiss nie, dass Allah seine Diener/innen liebt.
Alles steht geschrieben, wie im unten folgenden Hadith. So mach dir keine Sorgen, sondern vertraue auf den Schöpfer des Vertrauens.

“Abd Allah ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, der gesagt hat: Ich war eines Tages hinter dem Propheten (s), und er sagte:

O Jüngling, ich lehre dich einige Worte: Bewahre Allah, dann bewahrt Er dich. Bewahre Allah, dann findest du Ihn vor dir. Wenn du bittest, dann bitte von Allah. Wenn du Hilfe suchst, dann suche Hilfe bei Allah. Und wisse, dass; die (gesamte) Gemeinschaft, wenn sie sich versammelte, dir in einer Sache zu nutzen, sie dir nur in etwas nutzt, das Allah schon für dich niedergeschrieben hat, und dass sie, wenn sie sich versammelte, dir in einer Sache zu schaden, sie dir nur in etwas schadet, das Allah schon für dich niedergeschrieben hat. Die Schreibfedern sind hochgehoben und die Seiten getrocknet.

Dies berichtete Tirmidi, der gesagt hat, dass es ein guter, gesunder Hadith ist. Und in einem anderen Bericht als dem des Tirmidi heisst es:

Bewahre Allah, dann findest du Ihn vor dir. Mache dich vertraut mit Allah im Überfluss, dann kennt er dich im Elend. Wisse, das das, was dich verfehlte, dich nicht getroffen haben sollte, und das, was dich traf, dich nicht verfehlt haben sollte. Und wisse, dass der Sieg mit der Geduld (einhergeht), der Trost mit der Sorge und mit der Not die Erleichterung.”

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28.10.2013 (1)
Neid und Eifersucht sind meiner Meinung nach die Mutter allen Übels! Wir sollten versuchen und aufrichtig danach streben, unser Herz von Neid, Eifersucht und Missgunst zu schützen und rein zu halten! So wie Allah im folgenden Vers sagt; jeder bekommt das, was er verdient.
“Und wünscht euch nicht das, womit Allah die einen von euch vor den anderen bevorzugt hat. Den Männern kommt ein Anteil von dem zu, was sie verdient haben, und den Frauen kommt ein Anteil von dem zu, was sie verdient haben. Und bittet Allah (um etwas) von Seiner Huld. Allah weiß über alles Bescheid.” (Qur’an 4:32)
Und ein Hadith:
Der Prophet (s) sprach: „Niemand von euch ist gläubig, solange er nicht für seine/n Schwester/Bruder das Gleiche wünscht wie für sich selbst.“

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