Der Maßstab aller Dinge.

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Der Maßstab aller Dinge. Was ist dieser? An welchen Maßstab messen wir die Dinge? Wie treffen wir Entscheidungen?

Woran messen wir, ob etwas gut oder schlecht ist? Woran sehen wir, und merken wir, dass wir uns einer Sache annähern sollten oder uns von dieser Sache fern halten sollten?

Der Maßstab aller Dinge sollte der Glaube sein. Die tiefsitzende Überzeugung, dass Allah taala der Eine, der Ewige ist, und das Gute für uns möchte, dass Muhammad, sein Gesandter, unser bestes Vorbild ist.

Wissen ist etwas, das die höchste Priorität in unserem Leben sein sollte. Denn jeder Muslim ist verpflichtet dazu, so unser Gesandter, nach Wissen zu streben und sich Wissen anzueignen. Dieser Prozess ist ein Prozess, der niemals ein Ende finden kann, denn niemals kann man das Gefäß des Wissens bis zum Ende füllen geschweige denn überfüllen. Wichtig ist aber, mit was man das Gefäß füllt und ob das Gefäß dann einfach nur nutzlos da steht, oder genutzt wird. So sollten wir beten, und uns von ungenutztem Wissen schützen. Auch unser Gesandter betete (sinngemäß): Oh Allah, schütze mich vor unnützem Wissen. Sowohl das Wissen das keinen „Wert“ hat, als auch das Wissen das nicht in die Tat umgesetzt wird erkenne ich in diesem Satz.

Wissen ist eine Grundvoraussetzung. Wissen schützt vor Unwissenheit und damit auch vor falschen Entscheidungen, vor falschen Wegen und vor dem Unwissen. Sie ist aber auch eine Sache die man jahrelang aneignet. Sollten wir also den Glauben des Menschen im Herzen an seinem Wissen messen?

Der Glaube ist ein anderer Aspekt, der mit Wissen verstärkt und gestärkt wird, dennoch besitzen einige Menschen (welche ich bewundere) trotz wenig Wissen (aus verschiedensten Gründen) einen so starken Glauben und ein hervorragendes Bewusstsein.

Dieses Bewusstsein, das islamische Bewusstsein sollte ebenso unser Maßstab sein. Der Maßstab aller Dinge. Das Bewusstsein darüber, dass wir Muslime sind, dass Allah unser Herr ist, dass Muhammad saw. Sein Gesandter ist, die Engel, die Bücher, das Jenseits.

Dass der Quran nicht ein Buch ist, welches man nicht nur aufschlägt um durch lesen Hasanat zu sammeln, sondern es als Ratgeber, als Leitung, als Anleitung benutzt.

Das Bewusstsein darüber, dass wir unser Leben leben, um in allem was wir tun einen Gottesdienst auszuüben.

Das Bewusstsein und das Annehmen der Realität, dass uns früher oder später der Tod treffen wird, und wir Rechenschaft ablegen müssen.

So sollte unser Maßstab dieses Bewusstsein sein.

Alles sollten wir in dem Maße messen. Unsere Entscheidungen so treffen, dass wir den richtigen Maßstab, den auch Allah von uns wünscht, benutzen.

Was wir tun und unterlassen. Wem wir vertrauen und Macht über uns erteilen oder wem wir gegenüber distanziert bleiben und die Macht bei uns behalten.

Jeden Schritt und jede Entscheidung die das Leben beeinträchtigt sollten wir mit den Bewusstsein treffen, dass wir Muslime sind. Und eine Aufgabe haben.

Das wir sterben werden und Rechenschaft ablegen müssen.

Der Maßstab sollte vielleicht auch unser Tod sein, unser Jenseits.

Kein Geld, kein Name, kein Ansehen oder ähnliches.

Der Maßstab zum Erfolg und zum Misserfolg ist der Selbe.

Das Bewusstsein und das Wissen darüber, die Überzeugung, dass wir von Allah geschickt wurden um irgendwann wieder zu Ihm zurück zu kehren.

Bildquelle: S&S (Copyright!)

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